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Fasstürdichte RITA

Fasstürdichte wird auch Fassdichte, Fasstürldichte Pfortendichte genannt. Abgeleitet von den früher verwendeten tierischen Fetten kann man folgende Bezeichnungen zur Fasstürdichte umgangssprachlich hören: Fasstalg, Talg, Inschlich, Inschlicht, Inschlitt, Inselt, Inschelt, Unschlitt, Unselt.

Die Fassdichte wird eingesetzt zum Abdichten von Fasstüren und undichten Stellen an Holzfässern, z.B. zwischen den Fassdauben. Bewährt hat sich die Fasstürdichte bei Zementfässern. Sie ist lebensmittelecht, geschmacks- und geruchsneutral. Ebenfalls ist die Fassdichte als Dichtmasse bzw. Dichtmittel schwundfrei, härtet und trocknet nicht aus, schmiert und schützt vor Korrosion.

Die Fasstürdichte RITA wurde entwickelt von Herrn Franz Ritter und nach ihm benannt. Der Name setzt sich aus "RIT" von RITTER und dem "A" von FRANZ zusammen. Somit kam die Fasstürdichte zum Namen RITA.

Zur Fassdichte schrieb Franz Ritter um 1935 folgenden Anzeigentext:
"Bisher wurde Faßdichte in der Hauptsache aus tierischen Fetten hergestellt, die heute jedoch kaum mehr zur Verfügung stehen, was zeitweise auch zu einem großen Mangel in diesem Artikel führte; diese Fette scheiden heute völlig aus. Dafür aber liefere ich eine völlig neutrale, unbegrenzt haltbare und jederzeit verwendungsfähige Faßdichte, völlig geruchs- und geschmacklos. Der auf einwandfreie Pflege der Weine bedachte Winzer und Weinhändler wird viel lieber ein solches Dichtungsmaterial verwenden, als ein zum Ranzigwerden neigendes tierisches oder pflanzliches Fett.
Auch der Kleinhandel wird eine Ware, die immer von gleicher Beschaffenheit bleibt, vorziehen, da sie bei noch so mäßigem Absatz am Lager nicht verdirbt.
Wie bei Schwefelschnitten beliefere ich nur den Großhandel."



Franz Ritter Entwickler der Fasstürdichte RITA
Franz Ritter 1957

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